Flim Flam
Chizuranjida.de
Lieder und Gedichte
Kein lebendiges Aventurien ohne Lieder! Mit ihnen kann die Spielleiterin eine Jahrmarktszene beleben, der Spieler, der einen Barden spielt, hat ein eigenes Repertoir, die Schelmin den erforderlichen Vorrat an Unsinn... Und schließlich will der gestandene Zwerg auch was zu gröhlen haben! Die Texte sind nicht unbedingt (zwergen-)bierernst: es wurde gedichtet auf Dämon-komm-raus :-) Viel Spaß!

Brin und Birsel
Zehn Abenteurerlein
Tief im Tunnel
Zwergenhymne
Zwergenbier
Die blauen Zwerge
Abgesang...
Ogerschlacht
Engasal-bester Wein
Gjalskerlandbarbar
Engasalische Pikeniere
Tuzakmesser
Answin
Engasal-Wein
Gjalsker Barbarin
Prospektor Eisenbart
Ein bißchen Plündern
Kronkonvent-Lied
Schwingt, Gönge!
Sonnige Pracht
Herbst der Elfen
Die Hymne der Halenser
Herrsch' Horasia
Dämonenarche
Hey, Aventurien!
Iron Mountains
Das Lied der Amboßzwerge
Klagelied über die Orks
Helden-Anheuer-Lied I
Helden-Anheuer-Lied II
Lied vom Jahr des Feuers
Held mit DSA4-Nachteil




Die Moritat von Brin und Birsel

Walbirg Bausch, die Bardin von Baliho (aka Stephanie von Ribbeck)

Brin und Birsel machten beide
als sie lebten keinem Freude.
Lustig klingen hier die Possen,

die in Wirklichkeit verdrossen,
und dir heldenhaft erscheint,
was damals brachte vielen Leid.
Aber das bedenke stets:
Wie man's treibt, mein Kind, so geht's!

Ach, was muß man oft von bösen
sogenannten "Helden" lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen
welche Brin und Birsel hießen,
die, anstatt durch weise Lehren
sich zu den Zwölfen zu bekehren,
oftmals noch darüber lachten
und sich lauthals lustig machten.
Ja, zur Übeltätigkeit,
ja, dazu ist man bereit!
Orks erschlagen, Elfen quälen,
Drachen ihre Schätze stehlen,
das ist abenteuerlicher
und bringt auch mehr Geld ein, sicher,
als ein ehrlich Tagewerk
fleißig zu tuen wie ein Zwerg.
Aber wehe, wehe, wehe,
wenn ich auf das Ende sehe!
Ach, das war ein schlimmes Ding,
wie es mit den beiden ging!
Drum ist hier, was sie getrieben,
alles haarklein aufgeschrieben.

Dies ist das erste Abenteuer;
natürlich im Dungeon-Gemäuer:

Mancher gibt sich viele Müh
mit der Kunst der Alchimie.
Einesteils des Heiltranks wegen,
der guten Frau Peraines Segen.
Zweitens, weil man dann und wann
damit Geld verdienen kann.
Drittens aber nimmt man auch
üble Gifte zum Gebrauch,
in Truhenschloß-Dornkanülen,
damit Diebe dort nicht wühlen.
So auch Alrik der Magister,
doch viel lieber sitzt und liest er.
Brin und Birsel dachten nun:
"Hier gibt es was für uns zu tun.
Schwarzmagier sind böse Leute,
erschlagen wir ihn doch gleich heute!"
Und schon sieht man auf dem Dache
des Magierturms sie bei der Sache.
Birsel hat, wie's ihre Art,
an den Waffen nicht gespart:
Armbrust, Schwert und Andergaster
sind der Waffennärrin Laster.
So fängt sie an, ohne zu denken,
sich in den Schlot hinabzusenken,
was eigentlich nicht gehen soll.
Doch bei solchen "Helden" wohl.
Schwarz wie Boronsraben kommen
sie im Kamin herabgeklommen.
Und sie loben ihre List
weil im Labor man drinnen ist.
Aber schon mit viel Vergnügen
sehen sie die Bücher liegen.
In jeden Rucksack passen drei
Folianten, schwer wie Blei.
Birsel stopft sich kleine Flaschen
(Heiltrank? Gifte?) in die Taschen.
Brin klopft an Boden, Decke, Wände,
ob er eine Geheimtür fände.
Magister Alrik hört im Zimmer
aus dem Labore Poltern immer.
Ahnungsvoll tritt er heraus.
Ach, was war das für ein Graus!
"Fließet aus dem Aug', ihr Tränen!
All meine Forschung, all mein Sehnen,
abenteuerliche Reisen,
Suche nach dem Stein der Weisen,
mühevolles Buchkopieren,
Artefaktanalysieren -
auf meinem Lebenswerk trampeln 'rum
zwei Barbaren, strohgleich dumm!"
Seine Wut ist derart groß -
er läßt einen Dämon los
(der zuvor, sicher verpackt,
gebunden in ein Artefakt).
Doch Brin hatte mit Vorbedacht
sein Enduriumschwert mitgebracht,
mit dem er Heshtoth kann verletzen,
und haut ihn sogleich in Fetzen.
Der Raum ist zweieinhalb Schritt hoch -
für Andergaster reicht das noch.
So greift Birsel den Magier an,
der sich gerad' noch retten kann.
Birsel findet auch noch Geld.
Brin fühlt sich als großer Held.
Fröhlich trollen sie sich dann
und zünden auch den Turm noch an.

Dies war das erste Abenteuer.
Das zweite ist auch nicht geheuer.

Jeder Abenteurer kennt
den Ort, der sich Wirtshaus nennt.
Reisende von nah und fern
kehren ein und rasten gern.
Halsabschneider, hübsche Dirnen,
ein paar Elfen von den Firnen,
Thorwaler, die gerne toben,
Magier in langen Roben,
Söldner, Diebe, edle Ritter,
die Hexe und der Inquisitor,
Jäger, Geweihte und Nivesen,
- ein Novadi steht am Tresen -
Zwerge in ihren Kettenhemden,
Mohas, den Grasrock um die Lenden;
alle kehren sie hier ein
auf Premer Feuer, Bier und Wein.
Überdies ist noch zu sagen:
Braucht ein Händler für den Wagen-
zug noch Waffenhände,
sucht er, ob er sie hier fände.
Oder sei die Welt zu retten,
Borbarad selbst anzuketten,
eine Intrige zu zerschlagen,
ein alter Drache zu befragen,
oder eine Prinzessin hold
im Wald befreiet werden sollt -
hier ist jemand mit Freudigkeit
zu jedem solchen Dienst bereit.
Brin und Birsel wünschten nun
auch etwas von der Art zu tun
und setzten sich in eine Ecke
auf daß ein Händler sie entdecke.
Kaum sitzen sie da, die zwei,
kommt es zu einer Schlägerei;
da stößt wer Brin an: "Milchgesicht!
Sitz auf meinem Sitzplatz nicht!"
Brin kann einiges vertragen
ohne sofort zuzuschlagen,
aber wenn er dies erfährt
greift er sofort nach dem Schwert.
Rums! geht's in der Kneipe los,
mit Getöse, schrecklich groß;
Stuhlbein auf Schädel, Faust auf Nas'
prügelt's ohne Unterlaß.
Als der Tumult zu Ende geht
zeigt sich, daß das Haus noch steht.
Munter ruft Birsel: "Wirt, herbei!
Zapf' er uns noch einmal zwei!"
Gerad als dies der Wirt vernommen
ist ein Händler angekommen,
welchselbiger sich nicht geniert
und Brin und Birsel engagiert.
Schnell noch in den Krämerladen:
Bogen, Rüstung, Nadel, Faden,
Blendlaterne, Wirselkraut,
ein Kletterseil, dem man vertraut,
ein Beil, ein Fäßchen Premer Feuer.
"Drei Dukaten? Ist das teuer!"
Der Wagenzug durch's Land sich windet;
Brin am Wegesrand Thonnys findet.
Jeden Abend wird ein Hirsch geschossen
und am Feuer dann genossen.
Auch ein paar Kämpfe finden statt,
weil Begegnungen man reichlich hat:
Am ersten Tag der Wölfe acht,
'ne Schädeleule in der Nacht;
am zweiten Goblins, ein Baumdrache,
und Brin schläft ein auf seiner Wache.
Das haben ein paar Orks gerochen
und kommen sofort angekrochen.
Schon faßt einer, der voran,
Birsel an dem Schenkel an.
"Verdammich!" schreit sie, "Laß das, Brin!"
und tritt dem Orken unters Kinn.
Aufspringen, Schwert zieh'n; in der Not
haut sie zwei Orks pro Sekunde tot.
Orksäbel treffen nur wie Watte
auf Birsels Rüstung, die aus Platte
(in der sie auch geschlafen hatte).
Der Wagenzug kommt schließlich an
wo man den Lohn erhalten kann.
Hoch sind Birsel und Brin zu preisen
denn quer durchs Orkenland zu reisen
und das auch noch mit schwerer Fracht
hat sonst niemand fertiggebracht.


↑ hoch





Zehn Abenteurerlein

(auf "Zehn kleine Negerlein", Text von Stephanie von Ribbeck)

Zehn erststuf'ge Abenteurer wollten in der Schenk' sich freu'n.
Einer hat zuviel gesoffen, da war'n es nur noch neun.
Neun zweitstuf'ge Abenteurer schliefen in der Nacht.
Das machte sich ein Bär zunutze, da war'n es nur noch acht.
Acht drittstuf'ge Abenteurer sind nicht zu Haus geblieben.
Die Landstraße war voller Orks, da war'n es nur noch sieben.

Sieben viertstuf'ge Abenteurer verfolgten eine Hex'.
Einen traf der Todesfluch, da war'n es nur noch sechs.
Sechs fünftstuf'ge Abenteurer erforschten die Echsensümpf'.
Auch ein schwerer Zwerg im Kettenhemd, da war'n es nur noch fünf.
Fünf sechststuf'ge Abenteurer jagten viel Getier.
War leider auch ein Drache bei, da war'n es nur noch vier.
Vier siebtstuf'gen Abenteurern war Praios einerlei.

Das merkte die Inquisition, da war'n es nur noch drei.
Drei achtstuf'ge Abenteurer schafften Tränke sich herbei.
In einer Flasch' war Purpurblitz, da war'n es nur noch zwei.
Zwei neuntstuf'ge Abenteurer wollten berühmt werden wie keiner,
legten sich mit Raidri an, da war es nur noch einer.
Ein zehntstuf'ger Abenteurer war nicht gern allein.
Drum kehrte er zum Freundefinden in den "Heldenkeller" ein.


↑ hoch





Lieder für Zwerge, von Himgi "Grölemeister":

Tief im Tunnel

(auf Grönemeier, "Bochum", Text von Stephanie von Ribbeck)

Tief im Tunnel / wo die Sonne nicht scheint / ist es besser / viel besser als man meint / tief im Tunne-he-heeel //
Du bist eine Schönheit / von Granit ganz grau / mit spiegelnd schwarzen Böden / wie Ruß auf der Haut / seit Jahrtausenden ausgebaut / gerade das macht dich aus //

du hast 'nen Pulsschlag aus Stahl / man hört ihn laut Tag und Nacht / bist nicht mit Worten zu beschreiben / dein Zwergengold / wird aus den Tiefen hochgeholt / du Quell von Zwergenbier //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
Du unsere Vaterstadt / in deiner Königshalle / finden Hochkönigswahl'n statt / hier, wo das Alte noch zählt / nicht nur die Außenwelt / wer wohnt schon in Gareth //

Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
du bist die erste Binge unter allen / reich an Eisen, Gold und Koks / birgst Angroschs heilige Hallen / hier brennt das ewige Feuer / gibt keine Elfen, Menschen, Abenteuer / du und dein Erzzwergenvolk //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //


↑ hoch





Zwergenhymne

(auf Grönemeier, "Männer", Text von Stephanie von Ribbeck)

Zwerge heben den Arm / Zwerge schwingen die Axt, die ziemlich breit /
Zwerge sind beim Geld kleinlich / Zwerge suchen im Bergwerk Geborgenheit //
Zwergenstolz ist so verletzlich / Zwerge sind auf dieser Welt einfach unersetzlich //
Zwerge ham wenig Fraun / Zwerge schwimmen durch keinen Strom /
Zwerge baggern wie blöde / Zwerge sprechen den Elfen Hohn //

Zwerge sind allezeit breit / Zwerge bestechen durch Gold und ihre Trinkfestigkeit //
Zwerge arbeiten schwer, nimm's leicht / wir sind stur, hart und zäh, und nicht weich /
sind im Feuer auf Zwerg geeicht / wann ist ein Zwerg ein Zwerg //
Zwerge haben Muskeln / Zwerge sind furchtbar stark /
Zwerge können alles / Zwerge trag'n einen prächtigen Zwergenbart //
Zwerge sind stahlharte Streiter / müssen durch jede Wand, müssen immer weiter //

Zwerge arbeiten schwer, nimm's leicht / wir sind stur, hart und zäh, und nicht weich /
sind im Feuer auf Zwerg geeicht / wann ist ein Zwerg ein Zwerg //
Zwerge schürfen nach Erzen / Zwerge hau'n jeden Gegner blau /
Zwerge mögen keine Elfen / Zwerge sind nämlich furchtbar schlau /
Zwerge sind Handwerker / Zwerge machen alles ganz genau /
Zwerge haben Geoden / Zwergenhöhlen sind wunderbar /

Zwerge beten zu Angrosch / Zwerge sind einfach unschlagbar //
Zwergenstolz ist so verletzlich / Zwerge sind auf dieser Welt einfach unersetzlich //
Zwerge arbeiten schwer, nimm's leicht / wir sind stur, hart und zäh, und nicht weich /
sind im Feuer auf Zwerg geeicht / wann ist ein Zwerg ein Zwerg //


↑ hoch





Zwergenbier

(auf Grönmeier, "Currywurst", Text von Stephanie von Ribbeck)

Kommze ausm Schacht
bei Tach oda bei Nacht
trinkze Zwäängbia.

Bisse ganz geschafft,
watt gibbt dich da Kraft?
Dat Zwäängbia!

Kea, staak is dat Bia!
Schenk ma noch eins ein hia,
vom Zwäängbia!

Machze Drachen platt,
finnze Goldschatz satt,
fehlt noch: Zwäängbia.

Is kein Elf in Sicht.
Wenn doch, stört's mich nicht
beim Zwäängbia.

Mit meim Brüdasken hia;
ach, dann zapf uns gleich via
Maß Zwäängbia!

Oh, Kagrim, wat is dat schöön,
wie wir zwei hier stehn
mit Zwäängbia!

Boah, Kagrim, du biss ein Held;
wie du säufst, dat geht ins Geld.
Dein Zwäängbia.

Kea, bin ich voll Bia!
Ich glaub ich schlaf gleich hia
beim Zwäängbia.

Schmeißt dich der Wirt dann raus
wankze dann nach Haus
voll Zwäängbia.

Kannze nich mehr stehn,
wie willze da gehn?
Voll Zwäängbia.

Und denn klebt dat im Baat;
Kea, dat Leben is haat!
Aber Hauptsache Zwäängbia.

Kagrim, Kagrim, komm bring mich nach Hause...


↑ hoch





Die blauen Zwerge

(auf "Von den blauen Bergen kommen wir", Text von Stephanie von Ribbeck)

(Dies ist kein Zwergenlied. Es ist ein Lied über Zwerge. Zwerge, die das hören, könnten sauer werden...
Ein echtes Zwergenlied zur selben Melodie findet Ihr auf der Seite 2W20+4.)



Ja, die blauen Zwerge, das sind wir;
und wir stinken meilenweit nach Bier.
Aus den Humpen und den Krügen
saufen wir in vollen Zügen.
Ja, die blauen Zwerge, das sind wir.
Brummen Boro-Boroborinoi, brummen Boro-Boroborinoi, brummen Boro-Boroboroboro, Boroboroboro, Boroborinoi!

Hab' drei Brüder auch noch hier bei mir.
Nach dem Golde treibt uns uns're Gier.
Und wir leeren eure Fässer,
denn das Bier schmeckt täglich besser.
Ja, ...
Brummen...

Hörnerhelm und Axt und Kettenhemd,
dazwischen ein Gesicht wie eingeklemmt.
Und wir saufen wie bekloppt,
daß es aus dem Barte tropft.
Ja, ...
Brummen...

Wenn sich jemand in den Weg uns stellt
werden Knie und Kopf ihm eingedellt.
Danach geht's die Kehle ölen
wobei wir dann auch noch grölen.
Ja, ...
Brummen...

Drum, ihr Wirte, nehmt euch fein in acht!
Faß und Kasse immer zugemacht!
Denn sonst kommen blaue Zwerge,
schleppen's Gold weg in die Berge.
Ja, die Zwerge sind nicht weit von hier.


↑ hoch





Abgesang der Folterknechte

(auf Hans Harz, "Die weißen Tauben sind müde", Text von Stephanie von Ribbeck)

Komm her, Alrik, ein letztes Mal
bereiten wir der Hexe Qual.
Von morgen hört man schlimme Kunde.
Komm her und heiz das Feuer ein,
so viel wird morgen anders sein.
Alrik, die Welt geht vor die Hunde.

Der Daumenschrauben zu müde
schreckt die Inquisition nicht mehr.
Es herrscht der gemäßigte Flügel.
Die Folterkeller sind längst leer.
Jedoch die Ketzer lästern weiter,
sie sind so stark wie nie vorher;
verbreiten ihre Lügen weiter,
und täglich kommen immer mehr.
Die Daumenschrauben ziehen nicht mehr.

Bleib noch, Alrik; noch ein Gebet
bevor man Praios ganz aufhebt.
Morgen erheben sich die Massen.
Heiz mit Büchern das Feuer ein;
fromm wie heut wird man nie mehr sein.
Alrik, die Welt, sie wird uns hassen.

Der Daumenschrauben zu müde...

Sieh dort, Alrik, die Heiligkeit,
der Tempel aus der großen Zeit;
ab morgen gibt's nur Schutt und Scherben.
Zünd nun den Scheiterhaufen an,
der ein letztes Mal brennen kann.
Alrik, die Welt, sie liegt im Sterben.

Der Daumenschrauben zu müde
schreckt die Inquisition nicht mehr.
Die Weltlichkeit stutz ihre Flügel.
Und Frömmigkeit zählt jetzt nicht mehr.
Sieh doch, die Hexen zaubern weiter,
sie sind so dreist wie nie vorher.
Das Heer des Bösen marschiert weiter
und täglich werden's immer mehr.
Man achtet Praios' Kirche nicht mehr.


↑ hoch





Ogerschlacht

(nach der Melodie von "Yesterday", Text von Seiner Hoheit Garf I. Herzog von Engasal zu Hohenengasal etc. pp. aka Holger Ruhloff)

Ogerschlacht,
da hat jeder gerne mitgemacht,
wenn die Milz platzt und der Knochen kracht,
denk ich zurück an die Ogerschlacht.

Ogerschlacht,
halb Ysillia ham sie umgebracht,
da hat keiner mehr groß nachgedacht,
zurück blieb nur die Leichenfracht.

Ein Ork kann doch nicht so gefährlich sein.
Oger sind das wohl, denn sie beißen dich ins Bei-ei-ei-ein.

Ogerschlacht.
Galottas finstre Zaubermacht
Hat uns nicht nur um den Schlaf gebracht,
so mancher Kopf fiel in der Ogerschlacht.

Ogerschlacht,
manchen Bauern hat's zu Brei verflacht,
trotzdem haben wir sehr viel gelacht,
vereint dabei bei der Ogerschlacht.

Oger halten uns für nen Gaumenschmaus.
Kriegen sie dich, ja dann ist es au-au-aus-aus.

Ogerschlacht,
mancher Weibel bekam seine Tracht,
wenige sind wieder aufgewacht,
trotzdem war es eine wahre Pracht.

Ogerschlacht,
wir kämpften damnals die ganze Nacht,
wer morgens noch stand, hat aufgelacht,
hatte überlebt die Ogerschlacht.

Schwerter hauen Oger ganz gut entzwei,
Fulm-Don macht aus Ogern 'ne Menge
Brei-ei-ei-ei.

Ogerschlacht,
ob gegrillt oder auch nur halb gar,
wer die vielen toten Oger sah,
denkt gern zurück an die Ogerschlacht.

Ogerschlacht,
manchen Büttel hat es ganz entfacht,
wenn das Blut spritzt und die Keule Kracht,
erinnert's mich an die Ogerschlacht.

Oger schrecken nun niemanden mehr,
setzt sich doch jedes Kind gegen sie zur
Weh-he-he-her.

Ogerschlacht,
ja die hätten wir gern jedes Jahr,
denn dann ist die Zeit zum Metzeln da,
mit Freude zieh'n wir in die Ogerschlacht.

Ogerschlacht,
ein Souvenier hab ich mir mitgebracht,
das mir immer wieder Freude macht,
ein Ogerohr aus der Ogerschlacht,
ein Ogerohr aus der Ogerschlacht,
ein Ogerohr aus der Ogerschlacht...


↑ hoch





Engasal-bester Wein

(nach der Melodie von "Take me home, country roads", Text von Seiner Hoheit Garf I. Herzog von Engasal zu Hohenengasal etc. pp. aka Holger Ruhloff)

Viele Kneipen, viele Schänken,
manches Wirtshaus hab' ich schon gesehen.
Hab getrunken, auch mal gesof-fen
An so manchem Abend
konnt' ich nicht mehr stehn

Engasal bester Wein den gibt's nur hier allein
Nicht in Gareth, nicht in Vinsalt!
Engasal der haut rein

Hab getestet manchen Tropfen,
traf manch gute und manch schlechte Wa--hal
Wenn Du mich fragst, welchen Wein ich mag
Sag ich Dir ganz einfach:
Das ist Engasal

Engasal bester Wein den gibt's nur hier allein
Nicht in Gareth, nicht in Vinsalt!
Engasal der haut rein

Konnte oft mich nicht erinnern
an die Nacht , die war vorm nächsten Morgen
Wenn ich wach wurd, meistens sehr malat,
wollt ich garnicht wissen
was ich gestern tat.

Engasal bester Wein den gibt's nur hier allein
Nicht in Gareth, nicht in Vinsalt!
Engasal der haut rein

Oft war ich voll, daß ich garnichts mehr kapiert hab.
Leere Flaschen zeugten von der Orgie der Nacht
Und ein Blick auf die Frau da neben mir
Sagte mir, das lag nur am Engasal Engasal

Engasal bester Wein den gibt's nur hier allein
Nicht in Gareth, nicht in Vinsalt!
Engasal der haut rein
Engasal bester Wein den gibt's nur hier allein
Nicht in Gareth, nicht in Vinsalt!
Engasal der haut rein
Engasal der haut rein
Engasal der haut rein


↑ hoch



Gjalskerland-Barbar

(nach der Melodie von "Whiskey in the Jar", Text von Stephanie von Ribbeck)

(Erklärung zum Heldentyp "gjalskerländer Barbar": die Gjalskerländer leben auf einer Halbinsel nordöstlich von Thorwal hauptsächlich im Inland, nicht an der Küste. Sie sehen aus und benehmen sich wie Conan der Barbar und vergnügen sich im Winter mit einem Spiel namens "Eisorkschießen": Ein Orkschädel wird halb in Eis eingebettet, man greift in die leeren Augenhöhlen, und läßt das Ding dann auf einem zugefrorenen See schlittern.)

Ich komme aus dem Hochland, aus den gjalskerländer Bergen,
wandre durch Aventurien zu den Elfen und den Zwergen.
Zuerst ging ich nach Thorwal um 'ne Streitaxt zu erbeuten,
erschlug dabei gleich mehrere von den dortigen Leuten.
Denn ich bin, ja ich bin, ja ich bin -
Wofür hältst du mich wohl?
Wofür hältst du mich wohl?
- ein Gjalskerland-Barbar.

Danach ging ich nach Nostria und kämpfte viel und ehrlich.
Doch in dem Lande blieb ich nicht, die Beute war zu spärlich.
Ich zog ins Mittelreich, um mich dort mal umzuschauen,
nach Schätzen, Waffen, Ruhm, Schnaps und auch nach hübschen Frauen.
Denn...

Und eines Morgens traf ich dort ein wunderhübsches Mädel.
Ich nahm die große Keule und schlug sie ihr auf den Schädel;
ergriff sie bei den Haaren und ich schleifte sie vondannen,
und zeigte ihr wie's läuft mit uns gjalskerländer Mannen.
Denn...

Doch früh am nächsten Morgen war sie spurlos dann verschwunden.
Man jagte mich drei Tage mit Bewaffneten und Hunden.
Dabei bin ich groß und stattlich, trage Schmuck aus Bärenkrallen,
'nen Lendenschurz aus Fellen und weiß sonst wohl zu gefallen.
Denn...

Nun, manche haben Spaß im Winter bei dem Eisorkschießen.
Andre freu'n sich erst wenn sie frisches Blut vergießen.
Ich mag für mein Teil beides, außerdem den Saft der Gerste;
bin wo es was zu Saufen gibt jedesmal der Erste.
Denn...

Und wenn mir einer krumm kommt werde ich mich furchtbar rächen:
Bauch aufschlitzen, Rübe ab und alle Knochen brechen.
Denn ich bin leicht beleidigt und ich kämpfe furchtbar gerne
wofür ich auch berüchtigt bin, daheim und in der Ferne.
Denn...


↑ hoch





Lied der Engasalischen Pikeniere

(nach der Melodie von "John Brown's Body" (Glory, Glory Hallelujah), Text von Seiner Hoheit Garf I. Herzog von Engasal zu Hohenengasal etc. pp. aka Holger Ruhloff)

Wir fürchten keine Orken und selbst Trolle sind zu klein.
Uns schreckt auch nicht der Oger und nichtmal der eig'ne Wein.
Nicht List und Tücke stör'n uns, sind sie auch noch so gemein:
Pikeniere zieh'n voran!
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere
stehn zusammen, wie ein Mann!

Borb'rad jagd uns keine Angst ein, auch kein anderer Unhold.
Menschen helfen ist uns Silber, Garf zu dienen ist uns Gold.
Auch nach zehn Jahr'n Dienst nicht müde, hätten wir nur gern mal Sold:
Pikeniere ziehen blank!
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere
hätten gern was auf der Bank!

Als die Wüstenkriege tobten sicherten wir Rethis' Strand,
boten Schutz dem tiefen Süden, als der Ork vor Norburg stand.
Um den Tobriern zu helfen ziehen wir gen Yetiland:
Pikeniere seh'n voraus!
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere
die sind jeder Zeit voraus!

Jede Schänke, jedes Gasthaus haben wir schon anvisiert.
Manches Fäßchen, manchen Schinken haben wir dort requiriert.
Weder Wirtin noch die Mägde haben sich bei uns geziert:
Pikeniere sind beliebt!
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere;
Engasaler Pikeniere
sind das beste, was es gibt!

Herzog Garf ist unser Vorbild, seine Raffiness', sein Mut.
Er erscheint auf allen Festen, wie es sonst wohl keiner tut.
Teurer Staatsmann, großer Magus und was er kocht, das schmeckt gut:
Herzog Garf seh'n wir so gern!
Garf, Herzog der Engasaler;
Garf, Herzog der Engasaler;
Garf, Herzog der Engasaler:
für ihn zieh'n wir in die Fern'!


↑ hoch





Da nahm er sein Tuzakmesser

(nach der Melodie von "Da nahm er seine Gitarre" v. Howard Carpendale, Text von Seiner Hoheit Garf I. Herzog von Engasal zu Hohenengasal etc. pp. aka Holger Ruhloff)

Das Sturmbanner kannte sie nicht,
doch sie las in seinem Gesicht
"Gib mir Dukaten,
ich will nicht warten!"
Sie war zwar g'rad nicht in Gefahr
Und es war'n and're Söldner da,
doch er gefiel ihr
oh, er gefiel ihr

Da nahm er sein Tuzakmesser
Und er metzelte drauf los.
Er schlug alle Orks und Oger,
da belohnte sie ihn groß.
Wo es schlägt das Tuzakmesser,
da bleibt keiner lange stehn.
Draußen lungerte Kor's Meute,
doch die will keiner mehr sehn...

Den Gegnern bereitete er Schmerz
Und so schloß sie ihn in ihr Herz.
Mit all den Leichen
Konnt er sie erweichen.
Eines Tages sagte sie dann:
"Kämpf doch weiter und irgendwann
kriegst Du Dukaten,
Du mußt nur warten."

Da nahm er sein Tuzakmesser
Doch das Metzeln ließ er sein.
Draußen hämmerte der Oger,
trotzdem ließ er sie allein.
Denn ein Söldner vom Sturmbanner
Kostet drei Taler pro Tag.
Wer nicht bereit ist, zu zahlen,
dem bleibt am End nur der Sarg...

Und hier noch die tragischere Version der letzten Strophe:

Da nahm sie ihren Menbillar
Und sie stach nur einmal zu.
Sie brauchte kein Tuzakmesser,
trotzdem war er hin im nuh!
Denn das Gift in dem Mengbillar
Hatte Kors Meute spendiert.
Ohne Gift und Tricks wie diesem
Werden die nie engagiert...


↑ hoch





Answin

(frei nach "Alice", Text von Alrik Sturmfels und Hagen dem Basiliskentöter = Holger Ruhloff unter Beihilfe von Ulrich Lang)

Ich weiß es noch, ein Bote kam zu mir hin.
Ich fragte mich nur, woher er wußt, wer ich bin
Er sagte nur, Du weißt wohl schon... mmmh
Du weißt wohl schon von Answin"
Ich eilte zum Marktplatz, schnell ohne Rast.
Das, was ich sah, erschreckte mich fast.
Denn sie führten ihn... mmmh
Fürhten ihn aus dem Palast!

Ich weiß nicht, wo er hinkommt,
es geht mich ja nichts an.
Ich weiß nur, was der Answin für uns Fuhrwerker getan,
denn es ging stets bergauf mit dem Fuhrwerk unter Answin.
Answin, Wir wolln wieder Answin
Denn es ging stets bergauf mit dem Fuhrwerk unter Answin.

Ein guter Kaiser war Answin doch stets.
Er griff hart durch und sagte So geht's!"
Und wer da nicht mitging... mmmh
Der verschwand ganz diskret.
So mancher Elf verlor seine Ohrn
Und mancher Zwerg wünscht', er wär' nie geborn.
Ja selbst Barone... mmmh
Haben den Kopf schnell verlorn.

Ich weiß nicht, wo er hinkommt,
es geht mich ja nichts an.
Ich weiß nur, was der Answin für uns Scharfrichter getan,
denn es ging stets hinab mit dem Richtbeil unter Answin.
Answin, Wir wolln wieder Answin
Denn es ging stets bergauf mit dem Richtbeil unter Answin.

Jetzt ist er weg und das Brinlein regiert.
Es würd mich nicht wundern, wenn der auch bald abschmiert.
Aber vorher hat Brin noch... mmmh
Hat Brin das reich noch blamiert.
Dann küßt die Emer am End die Horas
Und auch in Thorwal bleibt das Reich ziemlich blass.
Zu guter letzt gibt es nur noch... mmmh
Engasal Wein im Glas.

Ich weiß nicht, wo er hinkommt,
es geht mich ja nichts an.
Ich weiß nur, was der Answin für uns Rabenmunds getan,
denn es ging stets voran mit dem Raben unter Answin.
Answin, Wir wolln wieder Answin
Denn es ging stets voran mit dem Raben unter Answin.
Answin, werd doch wieder Kaiser!
Answin, werd doch wieder Kaiser!
Answin, werd doch wieder Kaiser!


↑ hoch





Engasal-Wein

(nach der Melodie von "Swing low, sweet chariot", Text von Alrik Sturmfels und Hagen dem Basiliskentöter = Holger Ruhloff unter Beihilfe von Ulrich Lang)

Refrain:
Wann kommt der Wirt herüber,
bringt uns von dem Engasal-Wein
Wann kommt der Wirt herüber,
bringt uns von dem Engasal-Wein

Ich ging in ein Gasthaus,
war nicht einmal voll.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Doch der Wirt der kam nicht,
weiß nicht, was das soll.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain: Wann kommt...

Ich saß schon 'ne Stunde.
so groß war der Durst.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Ich gäb' auch 'ne Runde,
das wär' mir doch Wurst.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain

Der Wirt war beschäftigt,
das wurde mir klar.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Doch war es verdächtig,
wußte nicht, wo er war.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain

Ich ging in die Küche,
vielleicht war er dort.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Doch außer Gerüche
War alles dort fort.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain

So schaut' ich im Keller,
war dunkel und nass.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Doch macht' ich's auch heller,
sah ich doch kein Faß.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain

Da hört ich ein Rufen
von oben herab.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Drang über die Stufen
wo's keinen Wein gab.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain

"Willst Du bei mir rauben?"
So klang es zu mir.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Ich konnt es kaum glauben,
was soll denn das hier?
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain

"Herr Wirt zeigt doch Gnade,"
hört ich mich schon schrein.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
"Wenn ich Euch einlade,
bekomm ich dann Wein?"
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain

"Mich dauerts, daß Du weinst,"
so sprach da der Mann.
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Das Gasthaus, das Du suchst,
ist im Haus nebenan!"
Chor: Bring uns von dem Engasal-Wein
Refrain
Refrain


↑ hoch





Gjalsker Barbarin

(auf: "The Wild Rover", Text von Stephanie von Ribbeck)

Bin 'ne gjalsker Barbarin von dem Lochanshiel,
und ich halte vom Rauben und Plündern sehr viel.
Komm ich dann nach Hause, die Taschen voll Gold,
ja dann sind all die schnuckligen Burschen mir hold.

Und dann zieh ich nie mehr -
ziehe nie wieder aus.
Ich genieße das Leben -
und bleibe zu Haus.

Ich schwing ein Barbar'nschwert; meine Zöpfe sind rot.
Und so manch einen Gegner schlug ich bisher tot -
sei es Ork, Oger, Yeti; und ich mag fremdes Bier.
Doch nach dem Abenteuer zieht's mich wieder nach hier.

Und...

Unser Häuptling kam zu mir; er will mich zur Frau.
Und ich schlug ihn zusammen, ganz grün und ganz blau.
Denn ich heirate den, der im Kampf mich besiegt,
während kein andrer Kerl mich zur Ehefrau kriegt.

Und...

Ich trag einen BH aus vergoldetem Blech
und ein Tigerfell-Höschen, knapp geschnitten und frech.
So bliebe ich gern zu Hause; ich finde mich schick.
Doch ich muß wieder los, sonst werd ich zu dick.

Und bald zieh ich nie mehr...


↑ hoch





Prospektor Eisenbart

(auf: "Doktor Eisenbart", Text von Stephanie von Ribbeck)

Ich bin Prospektor Eisenbart,
behandel' Erz auf meine Art,
kann machen daß aus Gold wird Blei
und daß Quecksilber flüssig sei.

Endurium auf Maraskan
suchte ich während vielen Jahrn.
Dann hab ich immerhin geblickt
daß es nicht auf der Straße liegt.

Ein reicher Mann in Festum-Stadt
mir sehr viel Geld gegeben hat.
Ich baute ihm ein Bergwerk auf,
da findet er Geröll zuhauf.

In Xorlosch war's auf Sohle acht.
Da hört' ich wie ein Balken kracht.
Ich schlug ihn mit der Axt kaputt,
begrub so Sohle neun mit Schutt.

Ein Bergwerk bei dem Greifenpaß
das hatte zuviel Grubengas.
Ich steckt' es mit der Fackel an
damit es nichts mehr schaden kann.

↑ hoch





Ein bißchen Plündern

(auf: "Ein bißchen Frieden", Text von Stephanie von Ribbeck)

Wir segeln die Drachen hart vor dem Wind.
Bis ins Reich der Horas - das Morden beginnt.
Wie eine Sturmflut an finsterem Tag
so ist für sie unsere Jagd.

Wir plündern die Städte, die dort unten sind
genießen die Schreie von Mann, Weib und Kind.
Wir singen im Kampfrausch das Thorwalerlied
derweil alles vor uns flieht:

Ein bißchen plündern, ein bißchen morden
wir sind die Wilden aus Thorwals Norden,
wir brennen nieder, wir schänden Tempel,
und unser Gold das versaufen wir.

Ein bißchen morden, ein bißchen brennen,
und es freut uns wenn Horasier flennen.
Wir schlachten ab und wir sammeln Köpfe.
Aus ihren Schädeln trinken wir Bier.

So ein kleiner Raubzug, der bringt noch nicht viel.
Auch wolln wir gern Blut statt Wasser unterm Kiel.
Jährlich fahrn wir wieder ins vinsalter Land,
bringen ihnen Tod und Brand.

Ein bißchen plündern, ...

Singt mit uns das Heerfahrtslied
wenn ihr in den Süden zieht!


↑ hoch





Das Kronkonvent-31-Hal-Lied

(auf: "Kalinka", Text von Stephanie von Ribbeck)

Yppolita, -polita, -polita, mein Kind! Akzeptiere wie die Dinge, wie die Dinge nunmal sind!
Yppolita, -polita, -polita, mein Kind! Akzeptiere wie die Dinge, wie die Dinge nunmal sind!

Du bist nicht die Erste, außerdem zu magisch, darum kannst du auch nicht die Kais'rin sein.
Oh mein Liebes, oh mein Kleines, darum kannst du auch nicht die Kais'rin sein.
Yppolita, ...

Füge dich in's Schicksal, Praios hat's befohlen! Laß doch, mein Kind, das Intrigieren sein!
Oh mein Liebes, oh mein Kleines, laß doch, mein Kind, das Intrigieren sein!
Yppolita, ...

Ziehe ins Exil nun, dort sollst du versauern, wenn du nicht schon auf dieser Reise stirbst!
Oh mein Liebes, oh mein Kleines, wenn du nicht schon auf dieser Reise stirbst.
Yppolita, ...


↑ hoch





Zwei Lieder zum ersten PRAios

Schwingt, Gönge!

(auf "Kling, Glöckchen", Text von Stephanie von Ribbeck)

Schwingt, Gönge, schwinget her und hin,
schwingt, Gönge, schwingt!

Praios ist erschienen.
Ihm wollen wir dienen.
Ihn wollen wir loben,
der uns bescheint von oben!

Schwingt...


↑ hoch





Sonnige Pracht

(auf: "Stille Nacht", Text von Stephanie von Ribbeck)

Sonnige Pracht! Heilige Pracht!
Jubiliert! Praios wacht
hoch auf Alverans goldenem Thron,
schickt Ucuri uns, seinen Sohn.
Ihm sei ewiger Dank -
ihm sei ewiger Dank!


↑ hoch





Herbst der Elfen

(auf: "Karl der Käfer", Text von Stephanie von Ribbeck)

Tief im Wald zwischen Moos und Farn
da lebte ein kleiner Elfenstamm.
Sein Leben wurde jäh gestört
als man die Sphären grollen hört.
Söldner und Dämonen überrollen den Wald
übertönen den Gesang der Vögel schon bald,
Axt und Miasma fällen Baum um Baum,
zerstören so Elfen-Lebensraum.

Nein, die Elfen wurden nicht gefragt,
man hatte sie einfach fortgejagt.
Nein, die Elfen wurden nicht gefragt,
man hatte sie einfach fortgejagt.

Ein Reich der Zerstörung breitet sich aus,
fordert die Natur zum Rückzug auf.
Eine Blume, die noch am Wegesrand steht
den Weg der Chimären geht.
Untot werden Mensch und Getier,
einen Platz für Elfen gibt's da nicht mehr.
Dort, wo sie einmal zu Hause war'n
betet man jetzt Dämonen an.

Nein, die Elfen wurden nicht gefragt,
man hatte sie einfach fortgejagt.


↑ hoch





Die Hymne der Halenser

(auf: "Die Gedanken sind frei", Text von Stephanie von Ribbeck)

(Die Halenser sind eine Sekte von Hal-Anbetern)

Der Thron ist verwaist,
kein Mensch trägt die Krone.
Sie wurde vererbt
vom Vater zum Sohne.
Keine Frau durft' es wagen
die Krone zu tragen
seit Raul sagte: "Nein.
Kein Weib darf Kaiser sein."

Zuletzt herrschte Hal -
er war einer der Götter.
Über ihn lachten all
die dummdreisten Spötter.
Drum ist er uns entschwunden,
bis wir Einsicht gefunden
was es wirklich heißt:
Der Thron ist verwaist.

Auf Hal folgte Brin
des Reiches Behüter.
Schwach gab er sie hin,
des Reiches Güter.
Orks, Answin, Dämonen,
sie wollten hier wohnen
und fressen sich feist
und der Thron war verwaist.

Die Amöbe krönt sich
mit eigenen Händen.
Gareth stört das nicht.
Man läßt es bewenden.
Nur ein Kaiser darf leben,
zwei zugleich darf's nicht geben,
was im Endeffekt heißt:
Gareths Thron ist verwaist.

Sperrt man mich auch ein
in finstere Keller,
oder preßt man mich aus
bis zum letzten Heller.*
Ich werd' doch weitersingen
und die Botschaft euch bringen
(* hab' Albernia bereist):
Der Thron ist verwaist.

Laßt uns beten nun all,
daß Hal zurückkehre,
mit Posaunenschall,
alveranischem Heere!
Daß wir aus vollem Herzen
wieder lachen und scherzen
weil es nicht mehr heißt:
Der Thron ist verwaist.


↑ hoch





Herrsch' Horasia

(auf: "Rule Britannia", Text von Stephanie von Ribbeck)

Als Horas einst setzte den Fuß an Land
Alveran öffnete weit sein Tor.
Der Göttervater hob segnend seine Hand
und Greifenchöre sangen vor:

Herrsch', Horasia, herrsch' über Meer und Land!
Praios gab all dies in deine Hand.

Noch majestätischer sollst du erstehn
gereift, gestärkt nach jedem harten Schlag.
Gerons, Lutisanas, Thalionmels Banner weh'n
zu Sieg und Glorie dir jeden Tag.

Herrsch', Horasia, ...

Der Hort des Wissens sollst du ewig sein,
herrscht auch herum um dich nur Finsternis.
Hesindes Gaben, sie sind einzig dein!
Ganz Aventurien verkünde dies:

Herrsch', Horasia, ...

In deinen Gärten wächst der beste Wein
Herrliche Städte zieren deine Brust.
Aufblühen sollst du, wachsen und gedeih'n,
Menschen- und Götteraugen eine Lust.

Herrsch', Horasia, ...


↑ hoch





Dämonenarche

(auf: "Octopus's garden" Text von Stephanie von Ribbeck)

Wir fahren hin
und fahren her
mit 'ner Dämonenarche, über's Meer.
Am Bug ganz vorn
hat sie ein Horn
und an den Seiten Beine, schwarz wie Teer.

Wir fahren auf dem Meer herum
und bringen ganz viele Leute um.
Wir fahren hin
und fahren her
mit 'ner Dämonenarche, über's Meer.

Mein bester Freund
er ist ein Skelett
der feuchte Meeresboden ist sein Bett.
Krakonier
kommen hier her
und Risso und Hummerier finden's auch ganz nett.

Charyptoroth und Agrimoth
die trugen bei hier zu uns'rem Boot.
Wir fahren hin
und fahren her
mit 'ner Dämonenarche, über's Meer.

Aufgebaut
aus Algenkraut
und Wracks; und ihre Mannschaft tot ...
(Mannschaft überwiegend tot)
Sei nicht so scheu!
Trink Blutwein mit und freu
dich; Blutwein macht selbst tote Wangen rot.
(tote Wangen rot)

Du solltest wirklich mit uns fahr'n,
heut' und auch in den nächsten Jahr'n.
Wir fahren hin
und fahren her
mit 'ner Dämonenarche über's Meer
mit 'ner Dämonenarche über's Meer
mit 'ner Dämonenarche über's Meer


↑ hoch





Hey, Aventurien!

(auf: "Pippi Langstrumpf", Text von Stephanie von Ribbeck)

Krieger, Streuner, Elf
Magier, Zwerg und Phexgeweihte!
Uns gehört die Welt,
wir machen das was uns gefällt.

Hey Aventurien,
trallari trallahey tralla hoppsasa,
hey Aventurien
ich bin ein echter Held.

Ich hab ein Schwert
ein blitzeblankes Schwert
'ne Rüstung und 'nen Helm
und ich hab Shafirs Hort geleert.
Ich hab ein Schwert
'ne Rüstung und 'nen Helm
und all den Plunder schleppt
mein kampfstarkes und treues Pferd.

Zwei, drei tote Orks
Schwarzmagier, Drache macht Neune!
Hier in meiner Welt
bin ich der allergrößte Held.

Hey Aventurien,
trallari trallahey tralla hoppsasa,
hey Aventurien
ich bin ein echter Held.

Khomkrieg, tausend Oger,
Dämonenschlacht und Orkenstürme -
Monster groß und klein
mach' ich im Handumdrehen ein.

Ich hab ein Schwert
ein blitzeblankes Schwert
'ne Rüstung und 'nen Helm
und ich hab Shafirs Hort geleert.
Ich hab ein Schwert
'ne Rüstung und 'nen Helm
und all den Plunder schleppt
mein kampfstarkes und treues Pferd.


↑ hoch





Iron Mountains

(auf: "Country Roads", Text von Stephanie von Ribbeck)

Deep down under, 'neath the surface,
dwarfen city, stranger to blue heaven.
Life is old there, dusty like the breeze,
younger than the mountains, Satinav grinds teeth.

Country roads, take me home
to the place I belong:
Iron Mountains, Xorlosch City -
take me home, country roads!

All my mem'ries gather 'round her.
She's my lady, I am bound to court her.
Dark and dusty, smells of lead and pan-fry,
noises of machine-work, taste like beer of rye.

Country roads, ...

I hear her voice like the hamm'ring in the forges.
150 years I have been too far away.
And tunnelling a hill I have a feeling
That I should have been home yesterday, yesterday

Country roads, ...

↑ hoch





Das Lied der Amboßzwerge

(auf: "Das Lied der Schlümpfe", Text von Stephanie von Ribbeck)

Sagt mal wo kommt ihr denn her?
(Aus dem Amboß bittesehr.)
Trinken dort alle so viel wie ihr?
(Ja, nur gutes Zwergenbier.)
Müßt ihr wirklich so laut singen?
(Wir können gern auch Pauken bringen.)
Da sei Rahja bloß davor!
(Jetzt leih uns mal dein Elfenohr!)
Arombolosch fängt an. So, singt mal mit!
Lalalalalalalalalala...

Tut ihr euch auch mal Wasser an?
(Ab und zu kommt das an uns dran.)
Seife kennt ihr wohl auch noch?
(Ruß bevorzugen wir jedoch.)
Haben Zwerginnen eigentlich auch einen Bart?
Finden Amboßzwerge Tanzen fein?
(Da muß man schon sehr besoffen sein.)
Lalala...

Warum seid ihr Zwerge klein?
(Wir sind kompakt wie Urgestein.)
Geht ihr im Kettenhemd ins Bett?
(Ja, sonst sind wir nicht komplett.)
Was macht ihr denn in Gareth?
(Wir schmieden hier von früh bis spät.)
Was würdet ihr zu Hause tun?
(Schmieden ohne auszuruhn.)
Lalala...


↑ hoch





Klagelied über die Orks

(auf: "Alle Jahre wieder", Text von Stephanie von Ribbeck)

Alle Jahre wieder
fährt der Ork wie Wind
auf die Städte nieder
die zu plündern sind.

Kehrt mit Schwert und Degen
ein in jedes Haus,
Feuersbrand zu legen
und schleppt Beute raus.


Tritt dir in die Seite
oft und unverwandt,
grinst fies auf ganzer Breite.
Verwüstet bleibt das Land.

↑ hoch





Helden-Anheuer-Lied I

(auf: "Kommet, ihr Hirten", Text von Stephanie von Ribbeck)

Kommet, ihr Helden, ihr Männer und Frau'n!
Kommt, um die Orken und Oger zu hau'n!
Der euch besiegen kann ist noch nicht geboren.
Keinen Kampf habt ihr bisher jemals verloren.
Fürchtet euch nicht!


↑ hoch





Helden-Anheuer-Lied II

(auf: "Ihr Kinderlein kommet", Text von Stephanie von Ribbeck)

Ihr Helden, so kommet, oh kommet doch all!
Des Aufträge-Gebers Geldsäckel ist prall.
Seht, was in der Kneipe in finsterer Nacht
er euch heute wohl für ein Angebot macht!


↑ hoch





Lied vom Jahr des Feuers

(auf: "Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen", Text von Stephanie von Ribbeck)

("Kalte Alriks" sind Untote.)

In Gareth-Zentrum die Häuser brennen
und in den Wolken kämpft man wild.
Da sagt ein Held sich: "Wenn Bürger rennen,
wär' das bei mir doch ein schwaches Bild."

Zwei 'Kalte Alriks' sind eingetreten,
kein Auge hat sie kommen sehn.
Sie tragen die Aroqa-Rune
und wolln dem Mensch den Hals umdrehn.

Gar garstig sind die kalten Leute,
Thargunitothens treue Schar.
Sie kleiden sich in Kinderhäute
und bringen Blut den Dämonen dar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt Rhazzazor sie als Boten aus.
Und nach ein paar tödlichen Hieben
setzen sie sich zum Leichenschmaus.

Lautlos sind sie angekommen;
'Schleichen-Talentwert' heißt der Trick.
Den Helden haben sie mitgenommen,
zu dritt zum Heerwurm geht's zurück.


↑ hoch





Held mit DSA4-Nachteil

(auf: "Vom Himmel hoch da komm' ich her", Text von Stephanie von Ribbeck)

Vom Himmel hoch da komm' ich her,
doch mein Teppich, er fliegt nicht mehr.
Der Gute meint, ich wieg' zu viel,
weil ich vom Bier nicht lassen will.

Ich bin zum Helden auserkor'n
behaupte ich ganz unverfror'n,
hau' Drachen, Orks, Schwarzmagier klein
und sacke ihre Schätze ein.

Ich rette Jungfraun aus der Not
und Welten vor nam'losem Gott.
Solang' ich pass' zur Türe rein
da will ich euer Retter sein.


↑ hoch





Letzte Änderung: 08.01.2006.